Brustkrebs: Überblick
Brustkrebs ist eine bösartige Tumorerkrankung, die entsteht, wenn sich Zellen im Brustgewebe unkontrolliert vermehren. Brustkrebsstadien und Symptome.

Was ist Brustkrebs?
Brustkrebs ist eine bösartige Tumorerkrankung, die entsteht, wenn sich Zellen im Brustgewebe unkontrolliert vermehren.
Diese Erkrankung geht am häufigsten von den Zellen aus, die die Milchgänge oder Milchdrüsen bilden. Zellen, die sich unkontrolliert vermehren, können im Laufe der Zeit einen Knoten oder eine Gewebeveränderung in der Brust bilden. In einigen Fällen können Krebszellen auf Lymphknoten oder andere Körperbereiche übergreifen. Brustkrebs tritt häufiger bei Frauen auf, kann sich jedoch auch bei Männern entwickeln. Da er im Frühstadium möglicherweise keine Symptome verursacht, sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und Brustbewusstsein wichtig.
Wie entsteht Brustkrebs?
Brustkrebs entsteht, wenn Veränderungen in der DNA-Struktur von Zellen im Brustgewebe dazu führen, dass sie sich unkontrolliert vermehren. Mit der Zeit können diese Zellen ihre normale Ordnung verlieren und eine Knoten- oder Tumorstruktur bilden.
Brustgewebe besteht hauptsächlich aus Milchgängen, Milchdrüsen, Fettgewebe und Bindegewebe. Brustkrebs beginnt am häufigsten in den Zellen, die die Milchgänge auskleiden. Seltener kann er auch in den Drüsen entstehen, die Milch produzieren. Krebszellen können zunächst auf den Bereich begrenzt bleiben, in dem sie entstanden sind; mit der Zeit können sie sich jedoch auf das umliegende Brustgewebe ausbreiten.
Normale Zellen wachsen, teilen sich und sterben bei Bedarf in einer bestimmten Ordnung ab. Bei Brustkrebs sind die Mechanismen gestört, die das Zellwachstum kontrollieren. Diese Störung führt dazu, dass sich Zellen stärker als notwendig vermehren und sich abnorme Zellen ansammeln.
Wenn Krebszellen in umliegendes Gewebe eindringen, spricht man von invasivem Brustkrebs. In fortgeschritteneren Fällen kann das Risiko bestehen, dass sie sich über Lymphbahnen oder den Blutkreislauf in andere Körperbereiche ausbreiten.
Was sind die Symptome von Brustkrebs?
Brustkrebs-Symptome können von Person zu Person variieren. Manche Menschen haben im Frühstadium keine offensichtlichen Beschwerden, während in einigen Fällen Veränderungen in der Brust oder Achselhöhle das erste Anzeichen sein können. Daher sind regelmäßige Kontrollen und die Selbstuntersuchung der Brust wichtig.
Eines der häufigsten Symptome von Brustkrebs ist ein harter Knoten, der in der Brust oder Achselhöhle tastbar ist. Allerdings bedeutet nicht jeder Knoten Krebs. Für eine sichere Bewertung sind eine fachärztliche Untersuchung und bildgebende Verfahren erforderlich.
Häufige Brustkrebs-Symptome:
| Symptom | Beschreibung |
|---|---|
| Knoten oder Verhärtung in der Brust | Eines der am häufigsten bemerkten Symptome |
| Schwellung in der Achselhöhle | Eine Vergrößerung der Lymphknoten kann auftreten |
| Veränderung der Brustform | Asymmetrie oder Verformung kann entstehen |
| Einziehung der Brusthaut | Ein Einziehen der Haut nach innen kann sichtbar sein |
| Einziehung der Brustwarze | Neu entstandene Veränderungen sind wichtig |
| Ausfluss aus der Brustwarze | Besonders blutiger Ausfluss sollte untersucht werden |
| Rötung der Brusthaut | Ein entzündungsähnliches Erscheinungsbild kann auftreten |
| Orangenhautähnliches Erscheinungsbild | Verdickung und Grübchenbildung können auf der Hautoberfläche sichtbar sein |
| Brustschmerzen | Nicht immer vorhanden, können aber bei einigen Patientinnen auftreten |
Können Brustschmerzen ein Symptom von Brustkrebs sein?
Brustschmerzen können ein Symptom von Brustkrebs sein, sind allein jedoch kein spezifischer Hinweis auf Krebs.
Häufiger erwartete Befunde bei Brustkrebs sind ein tastbarer Knoten, eine Veränderung der Brustform, Hauteinziehungen, Rötungen oder Ausfluss aus der Brustwarze. Schmerzen können auch durch hormonelle Veränderungen, Zysten, Infektionen oder muskuloskelettale Ursachen entstehen. Einseitige, neu aufgetretene, anhaltende Brustschmerzen oder Schmerzen, die mit einem Knoten verbunden sind, sollten jedoch untersucht werden. Der Grund dafür ist, dass die Ursache einer Brustbeschwerde durch Untersuchung und Bildgebung zuverlässiger verstanden werden kann.
Was verursacht Brustkrebs?
Brustkrebs entsteht durch genetische und biologische Veränderungen, die zu einer unkontrollierten Vermehrung von Brustzellen führen. Diese Veränderungen können die Wachstums-, Teilungs- und Reparaturmechanismen der Zelle stören. Einige Veränderungen entwickeln sich später im Leben, während andere mit einer erblichen Veranlagung zusammenhängen können. Hormonexposition, Alter, Familiengeschichte, Lebensstil und Umweltfaktoren können das Risiko beeinflussen. Bei den meisten Patientinnen kann jedoch keine einzelne eindeutige Ursache festgestellt werden. Daher ist Brustkrebs eine komplexe Erkrankung, bei der mehrere Risikofaktoren gemeinsam wirken können.
Was sind die Risikofaktoren für Brustkrebs?
Risikofaktoren für Brustkrebs hängen mit Alter, Familiengeschichte, genetischer Veranlagung, hormonellen Faktoren und Lebensstil zusammen. Fortgeschrittenes Alter, weibliches Geschlecht, Brustkrebs bei einer Verwandten ersten Grades und bestimmte vererbte Genveränderungen können das Risiko erhöhen. Frühe Menstruation, späte Menopause, keine Geburt oder eine Geburt in höherem Alter können ebenfalls die Hormonexposition beeinflussen.
Adipositas, Bewegungsmangel, Alkoholkonsum und frühere Strahlenexposition im Brustbereich können zusätzliche Risiken darstellen. Ein Risikofaktor bedeutet nicht, dass sich Krebs definitiv entwickelt. Eine Risikobewertung hilft jedoch, den Vorsorgeplan individuell anzupassen.
Kann Brustkrebs bei Männern auftreten?
Ja, Brustkrebs kann bei Männern auftreten; er entwickelt sich jedoch deutlich seltener als bei Frauen.
Das häufigste Symptom bei Männern kann ein harter Knoten unter oder um die Brust herum sein. Auch Brustwarzenrückzug, Ausfluss, Hautveränderungen oder Schwellungen in der Achselhöhle können auftreten. Familiengeschichte, genetische Veranlagung, Bestrahlung des Brustbereichs und Zustände, die das Östrogengleichgewicht beeinflussen, können das Risiko erhöhen. Da das Bewusstsein bei Männern geringer ist, kann die Diagnose verzögert werden. Daher erfordern neue Brustveränderungen eine medizinische Bewertung.
Welche Arten von Brustkrebs gibt es?
Brustkrebsarten werden nach der Zelle, in der der Tumor beginnt, dem Ausbreitungsstatus und biologischen Merkmalen klassifiziert. Die häufigsten Arten sind duktale und lobuläre Brustkrebserkrankungen. Wenn Krebszellen auf den Ursprungsort begrenzt sind, werden sie als „in situ“ bezeichnet; wenn sie sich auf umliegendes Gewebe ausgebreitet haben, spricht man von „invasiv“. Tumoren werden außerdem nach Hormonrezeptor- und HER2-Status in Untergruppen eingeteilt. Diese Klassifikation ist wichtig, um das Krankheitsverhalten und die Behandlungsoptionen zu bestimmen. Jeder Typ kann einen unterschiedlichen klinischen Verlauf, ein anderes Stadium und ein anderes Ansprechen auf die Behandlung haben.
Was ist ein duktales Karzinom?
Das duktale Karzinom ist eine Brustkrebsart, die von den Zellen ausgeht, welche die Milchgänge der Brust auskleiden.
Wenn Krebszellen nur innerhalb des Milchgangs begrenzt sind, wird dies als duktales Karzinom in situ bezeichnet. Wenn die Zellen den Milchgang verlassen und sich auf umliegendes Brustgewebe ausbreiten, entsteht ein invasives duktales Karzinom. Das invasive duktale Karzinom ist der häufigste histologische Brustkrebstyp. Die Diagnose wird meist durch Bildgebung, Biopsie und pathologische Untersuchung gestellt. Der Behandlungsplan wird nach Ausbreitungsstatus und Tumorbiologie bestimmt.
Was ist ein lobuläres Karzinom?
Das lobuläre Karzinom ist eine Krebsart, die von den drüsenartigen Strukturen der Brust ausgeht, den sogenannten Läppchen, die Milch produzieren.
Das invasive lobuläre Karzinom beschreibt Krebs, der in den Läppchen beginnt und sich auf umliegendes Brustgewebe ausbreitet. Dieser Typ ist seltener als das invasive duktale Karzinom und bildet manchmal keinen klar tastbaren Knoten in der Brust. In einigen Fällen kann er dazu neigen, in beiden Brüsten oder an mehreren Stellen aufzutreten. Für die Diagnose werden Bildgebung und Biopsie gemeinsam bewertet. Der Behandlungsplan richtet sich nach Tumorstadium und Rezeptoreigenschaften.
Brustkrebs in situ
Brustkrebs in situ ist das Stadium, in dem Krebszellen innerhalb des Milchgangs oder Läppchens begrenzt bleiben, in dem sie entstanden sind.
In diesem Zustand haben die Zellen das umliegende Brustgewebe nicht befallen. Das bekannteste Beispiel ist das duktale Karzinom in situ, das sich in den Milchgängen entwickelt. Der Begriff in situ verweist auf die anatomische Grenze, in der sich die Erkrankung befindet. Unbehandelt können einige Fälle jedoch das Risiko tragen, sich zu invasivem Krebs zu entwickeln. Daher wird nach der Diagnose die Entscheidung über Beobachtung oder Behandlung entsprechend Pathologie- und Bildgebungsbefunden geplant.
Invasiver Brustkrebs
Invasiver Brustkrebs ist die Ausbreitung von Krebszellen über die Struktur hinaus, in der sie entstanden sind, in das umliegende Brustgewebe.
Invasives duktales und invasives lobuläres Karzinom sind die bekanntesten Typen dieser Gruppe. Invasivität zeigt die Fähigkeit des Krebses an, in umliegendes Gewebe einzudringen, und ist wichtig für die Stadieneinteilung. Diese Krebsarten können das Potenzial haben, sich auf Lymphknoten oder entfernte Organe auszubreiten. Biopsie, pathologische Untersuchung und Staging-Methoden werden gemeinsam für die Diagnose verwendet. Die Behandlung wird nach Tumorgröße, Lymphknotenstatus und biologischen Markern geplant.
Entzündlicher Brustkrebs
Entzündlicher Brustkrebs ist eine schnell fortschreitende Form des invasiven Brustkrebses, die die Lymphgefäße in der Brusthaut betrifft.
Bei diesem Typ können Rötung, Schwellung, erhöhte Wärme und ein orangenhautähnliches Erscheinungsbild der Brust auftreten. Er zeigt sich nicht immer mit einem klar tastbaren Knoten. Da die Befunde mit einer Infektion verwechselt werden können, ist eine rasche Bewertung wichtig. Entzündlicher Brustkrebs ist selten, kann jedoch einen aggressiven klinischen Verlauf haben. Die Diagnose wird neben den klinischen Befunden durch Biopsie- und Bildgebungsergebnisse unterstützt.
Triple-negativer Brustkrebs
Triple-negativer Brustkrebs ist ein Brustkrebs-Subtyp, bei dem Östrogen-, Progesteron- und HER2-Ziele fehlen.
Bei diesem Subtyp werden Hormonrezeptoren und HER2-Überexpression nicht nachgewiesen. Daher gehören Hormontherapien oder HER2-gerichtete Behandlungen im Allgemeinen nicht zu den geeigneten Optionen. Chemotherapie, Immuntherapie oder andere systemische Optionen können im Behandlungsplan berücksichtigt werden. Das biologische Verhalten triple-negativer Tumoren kann sich von anderen Subtypen unterscheiden. Der endgültige Ansatz wird nach Stadium, Tumorlast und Allgemeinzustand der Patientin bestimmt.
HER2-positiver Brustkrebs
HER2-positiver Brustkrebs ist eine Brustkrebsart, bei der Tumorzellen eine übermäßige Menge des HER2-Proteins enthalten. HER2 ist ein Rezeptor, der an Signalen des Zellwachstums beteiligt ist. Eine übermäßige Menge dieses Proteins kann bei einigen Tumoren mit einer Tendenz zu schnellerer Vermehrung verbunden sein. Der HER2-Status wird durch spezielle pathologische Tests an der Biopsieprobe bestimmt. Der Nachweis einer Positivität kann ermöglichen, HER2-gerichtete Medikamente in den Behandlungsplan aufzunehmen. Daher ist das HER2-Ergebnis einer der Schlüsselmarker, der Behandlungsentscheidungen bei Brustkrebs direkt beeinflusst.
Hormonrezeptor-positiver Brustkrebs
Hormonrezeptor-positiver Brustkrebs ist eine Krebsart, bei der Tumorzellen empfindlich auf Östrogen- oder Progesteronsignale reagieren. Bei diesen Tumoren können Krebszellen Östrogenrezeptoren, Progesteronrezeptoren oder beide aufweisen. Rezeptorpositivität zeigt an, dass Hormonsignale beim Wachstum der Krebszellen eine Rolle spielen können. Diese Information hilft, Behandlungen zu planen, die Hormone unterdrücken oder deren Wirkung blockieren. Der Hormonrezeptorstatus wird durch pathologische Tests am Biopsiematerial bestimmt. Die Behandlungsauswahl wird zusammen mit HER2-Status, Stadium und Menopausenstatus der Patientin bewertet.
Brustkrebsstadien
Brustkrebsstadien werden nach der Ausbreitung des Krebses innerhalb der Brust, der Beteiligung von Lymphknoten und dem Vorliegen entfernter Metastasen bestimmt. Die Stadieneinteilung erfolgt im Allgemeinen von 0 bis 4; mit steigender Zahl nimmt die Ausbreitung der Erkrankung zu. Tumorgröße, axilläre Lymphknoten und Ausbreitung in entfernte Organe werden gemeinsam bewertet. In der aktuellen Stadieneinteilung beeinflussen auch Hormonrezeptorstatus, HER2-Status und Tumorgrad den Behandlungsplan. Daher können zwei Tumoren gleicher Größe je nach biologischen Eigenschaften unterschiedlich behandelt werden. Das Stadium ist eine Schlüsselinformation, die Behandlungsauswahl und Planung der Krankheitsnachsorge bestimmt.
Brustkrebs Stadium 0
Brustkrebs Stadium 0 ist ein nicht-invasives Stadium, in dem abnorme Zellen innerhalb des Milchgangs begrenzt bleiben, in dem sie entstanden sind.
In diesem Stadium haben sich die Zellen nicht auf umliegendes Brustgewebe, Lymphknoten oder entfernte Organe ausgebreitet. Das häufigste Beispiel ist das duktale Karzinom in situ, das auf den Milchgang begrenzt ist. Stadium 0 bezeichnet eine frühe biologische Phase, da keine Ausbreitung nachgewiesen wurde. In einigen Fällen kann jedoch das Risiko einer späteren Entwicklung zu invasivem Krebs bewertet werden. Die Entscheidung über Behandlung oder Nachsorge wird nach Pathologieergebnissen und persönlichem Risikostatus geplant.
Brustkrebs Stadium 1
Brustkrebs Stadium 1 ist im Allgemeinen ein frühes invasives Brustkrebsstadium mit einem kleinen Tumor. In diesem Stadium ist der Krebs meist auf das Brustgewebe begrenzt, oder es kann eine sehr geringe Beteiligung nahegelegener Lymphknoten vorliegen. Tumorgröße und Lymphknotenstatus bestimmen die Untergruppen von Stadium 1. Die Erkrankung hat sich nicht auf entfernte Organe ausgebreitet. Der Behandlungsplan kann Operation, Strahlentherapie und bei Bedarf systemische Behandlungen umfassen. Biologische Marker sind ebenso wichtig wie die Tumorgröße, um den Behandlungsumfang zu bestimmen.
Brustkrebs Stadium 2
Brustkrebs Stadium 2 ist ein Stadium, in dem Tumorgröße oder Beteiligung nahegelegener Lymphknoten deutlicher ausgeprägt sind.
In diesem Stadium kann Krebs in der Brust, in nahegelegenen Lymphknoten oder in beiden vorhanden sein. Stadium 2 wird nach Tumorgröße und Ausmaß der Lymphknotenbeteiligung in Untergruppen eingeteilt. Eine Ausbreitung in entfernte Organe wird in diesem Stadium nicht erwartet. Die Behandlung wird nach der operativen Eignung des Tumors und seinen biologischen Eigenschaften geplant. Bei einigen Patientinnen kann angestrebt werden, die Tumorlast vor der Operation durch systemische Behandlung zu reduzieren.
Brustkrebs Stadium 3
Brustkrebs Stadium 3 ist ein Stadium, das eine weiter fortgeschrittene Ausbreitung in der Brust oder regionalen Lymphknoten zeigt. In diesem Stadium kann Krebs die Achselhöhle, den Bereich um das Schlüsselbein oder die inneren Brustlymphknoten betreffen. Der Tumor kann bis zur Brustwand oder Brusthaut fortgeschritten sein. Eine Fernmetastasierung wird in Stadium 3 jedoch nicht festgestellt. Die Behandlung erfordert häufig eine kombinierte Planung aus Operation, Chemotherapie, Strahlentherapie und zielgerichteten Optionen. Die Reihenfolge der Behandlung wird nach Tumorausdehnung und biologischen Eigenschaften bestimmt.
Brustkrebs Stadium 4
Brustkrebs Stadium 4 ist das metastatische Stadium, in dem sich Krebs auf entfernte Organe außerhalb der Brust ausgebreitet hat. In diesem Stadium ist die Fernmetastasierung der entscheidende Faktor, unabhängig von Tumorgröße oder Lymphknotenstatus. Brustkrebs kann sich auf Bereiche wie Knochen, Leber, Lunge oder Gehirn ausbreiten. Ziel der Behandlung ist es, die Erkrankung zu kontrollieren, Symptome zu reduzieren und die Lebensqualität zu erhalten. Systemische Behandlungen werden nach Hormonrezeptor- und HER2-Status des Tumors ausgewählt. Das Management von Stadium 4 wird individuell nach Krankheitsausbreitung und Allgemeinzustand der Person geplant.
Warum ist die Stadieneinteilung bei Brustkrebs wichtig?
Die Stadieneinteilung bei Brustkrebs ist wichtig, um die Behandlungsauswahl, die Nachsorgeplanung und das Ausmaß der Krankheitsausbreitung zu bestimmen.
Das Stadium zeigt, ob der Tumor auf die Brust begrenzt geblieben ist und ob er die Lymphknoten erreicht hat. Es bestimmt außerdem, ob eine Ausbreitung in entfernte Organe vorliegt, was das Behandlungsziel verändert. In frühen Stadien spielen lokale Behandlungen eine größere Rolle, während in fortgeschrittenen Stadien systemische Behandlungen wichtiger werden können. Die Stadieneinteilung erfolgt durch gemeinsame Bewertung von Biopsie-, Bildgebungs- und Pathologieergebnissen. Daher bildet eine genaue Stadieneinteilung die Grundlage individuell angepasster Behandlungsentscheidungen.
Wie wird Brustkrebs erkannt?
Brustkrebs wird durch die gemeinsame Bewertung von Brustuntersuchung, bildgebenden Verfahren und Biopsieergebnissen erkannt. Ein tastbarer Knoten, eine Veränderung der Brustform, Hauteinziehungen, Ausfluss aus der Brustwarze oder Schwellungen in der Achselhöhle sollten untersucht werden. Mammographie und Ultraschall sind grundlegende Methoden, die häufig zur Darstellung verdächtiger Bereiche eingesetzt werden.
Bei Bedarf kann eine Magnetresonanztomographie zur Bewertung hinzugefügt werden. Die endgültige Diagnose wird durch die pathologische Untersuchung einer Biopsie aus verdächtigem Gewebe gestellt. Das Pathologieergebnis bestimmt Krebsart, Rezeptorstatus und Tumoreigenschaften; anschließend wird der Behandlungsplan erstellt.
Quelle:
https://www.cancer.gov/types/breast/symptoms
https://cancer.ca/en/cancer-information/cancer-types/breast/staging
- Zuletzt aktualisiert
- Sprache
- Deutsch
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